2011/09/30

Poesie...


Julia aka Scissorella hat heute einen ganz wunderbaren Kommentar zum Post über 'Gattaca' hinterlassen. Dieser enthielt auch den Link zu nachfolgendem Video. Bitte anschauen, es zeigt wie wunderschön und poetisch Architektur ist!

The Third & The Seventh from Alex Roman on Vimeo.


Das Bild oben zeigt die Bibliothek der Exeter Academy von Louis I. Kahn.

The Great Gatsby - Ein Goldenes Flimmern...


Mehr zum aktuellen Gatsby-Film mit Leonardo Dicaprio gibt es hier, der nachfolgende Text bezieht sich auf die Version von 1972 mit Robert Redford.

Mit Autos kenne ich mich wenig aus, ich kann sie einzig nach ästhetischen Aspekten beurteilen. Der gelbe Rolls Royce ist ein Traum, wenn er auch direkt am tragischen Ausgang des Filmes beteiligt ist. 
Dreimal habe ich mir 'The Great Gatsby' innerhalb der vergangenen zwei Tage nun angeschaut und komme noch immer nicht aus den Staunen heraus. Die Eleganz des Filmes und dieses Funkeln wie Champagnerperlen lässt einen wünschen doch nur für einen Augenblick Teil des Films zu sein und als Gast eine von Jay Gatsby's Party's mitzuerleben. Klar, mit all der vorherrschenden Oberflächlichkeit. Das ist ja am Ende auch die Moral der Geschichte, es bleibt nichts übrig ausser der schöne Schein und die hohlen Gestalten. Und Einsicht, die Nick Carraway recht früh gewinnt: "Wir sollten unsere Freundschaft einen beweisen, wenn er lebt. Wenn er tot ist, nützt sie ihm wenig." Daisy hingegen denkt anders, ihr größter Wunsch ist, dass aus ihrer Tochter ein 'hübsches Dummchen' wird. Da treffen zwei Welten aufeinander, deren Ideale nicht unterschiedlicher sein könnten.
Kennt eigentlich jeder den Film? Bin ich der Einzige, der erst knapp 30 Jahre alt hat werden müssen, um dieses wunderschöne Stück Filmgeschichte zu entdecken? Ich will die Handlung nur kurz anreißen: Die Geschichte wird aus der Perspektive von Nick Carraway erzählt. Eines Tages mietet er sich ein Haus in direkter Nachbarschaft zum Anwesen von Jay Gatsby. Auf der gegenüberliegenden Seite des Sees, in Sichtweite quasi, wohnt Daisy Buchanan mit ihrem Mann Tom. Später stellt sich heraus, dass Daisy und Jay einmal ein Liebespaar waren, Daisy dann aber den wesentlich reicheren Tom geheiratet hat. Es wird zum Ende des Films hin klar, dass Jay's ganzes Streben nach Geld und Macht nur dazu diente Daisy vielleicht doch noch für sich gewinnen zu können; sie mit seinem Reichtum, der Kleidung, den Party's und dem Haus zu beeindrucken. Dann gibt es noch ein eine Tankstelle betreibendes Ehepaar, Myrtle und Georg Wilson. Und die schöne und selbstbewußte Jordan Baker, die durchaus Endruck auf Nick macht.


Wie schon am Anfang des Post's erwähnt, spielen Autos eine nicht unbeachtliche Rolle im Film. Der gelbe Rolls Royce und ein anderer blauer Wagen. Auch das Fahren wird immer wieder angesprochen. F. Scott Fitzgerald setzt Automobile ein, um Luxus und den voran strebenden Geist der Epoche darzustellen. Geschwindigkeit ist ist eine großes Thema. Tragisch dann eben auch, dass dieses schöne gelbe Auto Myrtle Wilson überfährt. (Mehr zu den Autos in den Geschichten von F. Scott Fitzgerald gibt es übrigens bei Silvae. Lesenswert!)


'The Great Gatsby' ist ein Film, der in modischer Hinsicht seinesgleichen sucht. Gerade was die Eleganz der männliche Darsteller angeht, all die wunderschönen Anzüge und Accessoires. Ganze Markenphilosophien fussen auf diesen Film, Ralph Lauren zum Beispiel. Sei es die Polo oder die Purple Linie, wenn man sich kleiden möchte wie Jay, Nick und Tom findet man bei Lauren die entsprechenden Versatzstücke. Und ich meine jetzt nicht die übergroßen Logo-Polos, die braucht ja echt niemand. Nein, zweireihige Westen und tolle Sportjacken mit Falten im Rücken. Aber nicht die englische Version aus schwerem Tweed, obwohl die auch sehr schön sind, sondern leichte aus Leinen und Baumwollpiqué.
Wer allerdings die richtigen Hemden sucht, wird bei Turnball & Asser fündig. Das weiß ich nicht nur, weil Jay Gatsby einen Personal Shopper in London beschäftig, es steht auch ganz groß auf den Kartons in seinem Kleiderschrank. Eine frühe Version von Schleichwerbung? Sicherlich, doch gleichzeitig hätte jeder gerne ein Dutzend dieser pastellenen Wolken, die so herrlich im Zimmer umherfliegen!? Weiß, Hellblau und Rosa, welche mit rundem Kragen und solche die mit einen metallenen Steg verbunden werden und so den Krawattenknoten anheben.

Dries van Noten / Garath Pugh

Wie schon bei 'Gattaca' habe ich ein paar moderne Entsprechungen für die Looks der Protagonisten herausgesucht. Allerdings nicht für Jay Gatsby und Daisy Buchanan, sondern für den sympathischen Nick Carraway und die wunderschöne Jordan Baker. 
In Nick kann man sich verlieben, einfach weil er die Dinge klar sieht und seine Umwelt auch bewußt aufnimmt. Er ist ein Zuschauer, und doch gleichzeitig mittendrin. Er trägt eigentlich schönere Kleider als Jay Gatsby, weil sie mehr leben beinhalten und weniger dazu angelegt wurden um zu beeindrucken. In einer Szene erscheint auf einer Party und trägt statt wie alle anderen Smooking oder Frack einen wunderschönen marineblauen Blazer mit zwei Knöpfen. Dazu eine weiße Hose und eine wunderschöne Krawatte mit abwechselt blauen, weißen und beigen Streifen. Oder aber sein Freizeitlook bestehend aus einem beigen Kaschmirpullover und einer hellen Hose. Die Mode von E. Tautz würde ihm genauso gut stehen, wie der Abendanzug von YSL. Vielleicht kann ich mich deshalb so gut mit ihm identifizieren, weil er im Film 30 wird und dies auch bei mir bald der Fall sein wird.
Und Jordan? Sie ist modern und nicht puppenhaft, dümmlich wie Daisy. Sie würde problemlos in die heutige Zeit passen. Für sie stehen die Looks von Dries van Noten und Gareth Pugh.

E. Tautz / YSL

2012 wird es ein Remake gehen. Baz Luhrman nimmt sich des Stoffes an und Leonardo DiCaprio wird in der Rolle des Jay Gatsby zu sehen sein. Daisy wird gespielt von Carey Mulligan und Nick von Tobey Maguire. Man kann gespannt sein, was rauskommt. Nichtsdestotrotz aber gehört die Version von 1974 mit Robert Redford in der Hauptrolle durchaus zu den Filmen, die man in der Bibliothek stehen haben sollte.

Bilder der Looks von Style.com

2011/09/29

Hardhitta Gallery Zeigt Gregory Bojorquez...


Nein, obiges Bild ist von mir und entstand gestern vor den Galerieräumen. Drinnen habe ich nicht fotografiert, das kann jeder selbst entdecken.
Gregory Bojorquez wuchs in Los Angeles auf und dokumentierte sein Umfeld. Harte Jungs und teils echt schlampige Mädchen gibt es zu sehen, ungefähr so wie man sie aus den Videos von 50cent kennt. Vielleicht weniger glänzend, aber mit ähnlich viel Selbstbewusstsein ausgestattet. Die Bilder selbst sind toll, nur ein paar wertigere Rahmen hätte man investieren können. 
Geöffnet ist die Ausstellung bei Hardhitta noch bis zum 03. Oktober.

Horst...


Baurarbeiter, Cowboys, Batman haben eines gemeinsam, zumindest wenn es nach Horst geht: alle haben nen ziemlich großen Schwanz. Nach dem schon in der vergangenen Woche die ersten Bilder kursierten, gibt es nun auch eine Website mit einer Preview des neu gegründeten Magazins. Da kann man sich die auf 1.000 Stück limitierte Luxus-Onaniervorlage dann zum Preis von 33,99 € (plus bisschen über 4 € für den Versand und die Verpackung) auch gleich bestellen. Von den 1.000 waren vorhin 976 Stück übrig, mal sehen wie schnell die Zahl sich verringert.
Spannend ist aber auch, wer hinter dem Blatt steckt. Gemacht wir das Ding von Armin Morbach. Wenige kennen ihn durch sein Magazin TUSH, ein paar mehr sicherlich durch seine Jury-Mitgliedschaft bei Germany's Next Topmodel. Dann sind auch noch Mirko Borsche und Ingo Nahrwold im Boot, so wie auch ein paar andere kreative Größen der Branche.

Zwischen Akt Und Alltag...


Heute findet der letzte Vortrag zur Ausstellung 'Vision&Fashion' statt. Ulrich Rüter, Kunsthistoriker und Dozent für Fotografiegeschichte, wird über die Schnittstellen von Aktdarstellung und Alltag referieren.

Ort: Vortragssaal Kulturforum
Zeit: 19:00 Uhr

Bild: Helmut Newton, 1976 (Zeitlich passt das Bild nicht in den Ausstellungskontext. Aber es ist einfach schön, und eh zeitlos.)

Und so wars: Vorbei! Fünf Wochen sind vergangen und somit habe ich fünf Vorträge hinter mich gebracht, die sich alle mehr oder weniger um Positionen der aktuellen Modefotografie und der Mode in Filmen drehten. 
Ein Fazit des gestrigen Abends könnte wohl lauten, dass es vieles, wenn nicht alles schon mal gab und sich junge Fotografen ziemlich ins Zeug legen müssen, wenn sie noch wirklich was reißen wollen. Ja, dem kann man nur zustimmen. Allein die Strecken der in den aktuellen Zeitschriften bringen einem eher zu gähnen. Die Zeiten sind vorbei, wo man ein Mädchen wie Kate Moss barbusig und grungig am Strand fotografieren konnte und dies zwar schockierte, aber auch den den neuen Zeitgeist definierte. (Siehe Corinne Day für The Face, July 1990) Nicht mal mehr drastische Darstellungen von Gewalt und Sex sind wirklich einen Aufreger wert. 
Die neue Modefotografie muss Emotionen transportieren. Entweder muss scheinbar Alltag eingefangen werden, oder aber Traumwelten werden erzeugt. Jürgen Teller für die eine Seite der Medaille, Tim Walker für die andere. Die Mode wird zum Nebenakteur, steht nicht mehr wie noch vor 20 Jahren im Vordergrund. 
Im Untertitel stand, dass es um Tendenzen der zeitgenössischen Modefotografie geht. Ganz in der Manier eines Kunsthistorikers wurde vergangenes bewertet, Ausblicke auf Strömungen und 'The next big thing' gab es nicht.

2011/09/28

Tagesoutfit...


Inspiriert von einigen der Filme die ich in den letzten Tagen geschaut habe, stellte ich mein heutiges Tagesoutfit zusammen. Ich hatte nach langer Zeit mal wieder Lust auf eine Krawatte, einfach so. Und es ist auch der erste Tag in diesem Herbst, an dem ich wieder die bordeauxrote Kordhose trage. 
Das Jacket ist Second Hand und wird seit knapp sechs Jahren gerne getragen. Hemd, Hose und Schuhe sind von COS und auch schon älter. Die Krawatte ist von Hand gefertigt und ein Einzelstück von Edsor Kronen. Kaum sichtbar ist die kleine Häkelblume am Revers.

...


Die erste Frage soll nicht sein: 
Was kann ich von meinem Nächsten erwarten, sondern: Was kann der Nächste von mir erwarten?
Friedrich von Bodelschwingh

Lieblingsfilme...


Gestern wurde ich von einem von mir sehr geschätzten Leser nach meinen Lieblingsfilmen befragt. Ich komme dem Wunsch sehr gerne nach, doch kann ich nicht meine Top 10 benennen. Stattdessen kann ich sagen, ich liebe Filme allgemein. 
Hier sind ein paar meiner Favoriten. Die Liste ist keineswegs vollständig, und auch die Reihenfolge sagt nichts darüber aus welcher davon mir lieber ist als die anderen. Allen gleich ist sicherlich die Schönheit der Bilder.

2011/09/27

Gattaca - Verstörende Zukunftsvisionen...


Gegen elf klingelte der Postmann und brachte die sehnlichst erwartete DVD-Bestellung. Nun suche ich die ja nicht nach Thema aus, sondern nach deren ästhetischen Wert. Drei Meisterwerke kann ich nun zu meiner Sammlung hinzufügen, das Erste wird nun hier vorgestellt. 
1997 erschien 'Gattaca' in den Kinos. Das Erstlingswerk von Regiseur Andrew Niccol zeigt eine beklemmende Version der Zukunft, die in so mancherlei Hinsicht unserer heutigen Welt weniger fern ist, als man es sich gerne eingestehen mag. Niccol beschreibt anhand seiner Protagonisten, wie nah siegen und verlieren doch beieinander liegen. Und auch, dass einzig durch die Kraft des eigenen Willens alle Naturgesetzte, oder eben die genetischen Veranlagungen, ausser Kraft gesetzt werden können.
In 'Gattaca' unterscheidet man zwischen Valid und In-Valid. Die einen werden dazu geboren die Welt zu beherrschen, die anderen sind 'Untermenschen'. Zwangsläufig denkt man an die kruden Rassentheorien des Dritten Reiches, nur ist man bei 'Gattaca' schon so weit, dass man mittels Genforschung nichts mehr dem Zufall überlässt und so 'perfekte' Menschen heranzieht. 
Der Hauptdarsteller, dessen Name Vincent Freeman auch gleich eine Beschreibung seiner Entstehung beinhaltet, ist ein natürlich gezeugtes Kind, mit allen Schwächen, die eben menschlich sind und nicht würdig den Namen seines Vaters zu tragen. Erst der zweite Sohn, künstlich gezeugt und unter vielen befruchteten Zellen auserwählt, bekommt den Namen Anton, wie sein Vater. 
Vincent wird ständig vermittelt, dass es sich nicht lohnt Ziele zu haben und beweist am Ende doch, das er der Stärkere ist. Sein Gegenspieler im Film ist nicht nur die Gesellschaft mit all ihren Normen und falschen Idealen, sondern auch konkret sein Bruder. Ähnlichkeiten mit Kain und Abel sind naheliegend. Zweimal kommt es zu einem direkten Duell. Der der sich traut am weitesten ins Meer hinaus zu schwimmen gewinnt. Auf die Frage Antons wie Vincent gewinnen kann, wo er doch mit allerlei 'Unzulänglichkeiten' ausgestattet sei, antwortet er: "Ich habe mir nie etwas für den Rückweg aufgespart."
Zwei Weisheiten beinhaltet der Film in meinen Augen: Der Mensch hat nicht das Recht in die Entstehung von Leben einzugreifen und darum herum zu manipulieren. Und erst recht nicht, wenn es nur um die egoistischen Idealvorstellungen werdender Eltern geht. Die andere Weisheit ist, wenn sie  auch etwas naiv klingen mag, dass der eigene Wille stärker ist als die äusseren Umstände.

Marin Country Ciciv Center

Rainy Days...


Heute morgen setze ein kurzer, aber heftiger Regenguss ein und ich war froh, nicht just in dem Moment aus dem Haus zu müssen. Allgemein ist es gerade ziemlich wechselhaft, die paar Sonnentage schaffen es nicht über die Herbststimmung hinwegzutäuschen. Praktisch, wenn man regenfeste Kleidung hat, mit der man dem Wetter trotzen kann und trotzdem nicht aussieht wie ein Jack Wolfskin-Jünger. 
Wooyoungmi zeigt wunderschöne pelerinenartige Kurzjacken (Man könnte sie auch als Bolero's bezeichnen, was passend wäre, aber keinesfalls männlich klingt.), die jedes Jacke Wetterfest machen. Und auch gut zu den noch immer angesagten groben Strickteilen passen. Nun neu ist diese Idee nicht unbedingt, Raf Simons zeigte ähnliche Überzieher in der Kollektion für HW-2009. Diese waren allerdings aus Neopren und nur vereinzelt als Eigenständiges Kleidungsstück erkennbar. 
Die Inspiration für die Looks kommt aus der Architektur, aber auch Elemente aus der Militärkleidung sind unschwer zu erkennen. Praktikabilität paart sich aufs vorzüglichste mit klassischen Menswear-Elementen.

Things I Miss...


Vor drei Jahren hatte ich zwei Lieblingsblogs, Mr. Peacock und Richard Haines. Der eine bewertete Mode und schrieb ganz wunderbar über Stil, der andere brachte Streetstyle zu Papier. Jeden Tage schaute ich vorbei und war ganz stolz, als mich Robert aka Mr. Peacock fragte, ob ich nicht Lust auf ein Interview habe. Vor drei Tagen erinnerte ich mich daran und fühlte mich gleich zurückversetzt in den Frühling 2009. 
Merkwürdigerweise kann ich mich noch sehr gut in meine damalige Verfassung hineinversetzen, oder vielleicht auch schon wieder. Ich war damals in einer ähnlich Findungsphase, nur ein klein wenig unerfahrener. Ich mag noch immer die gleichen Filme und würde die meisten Fragen heute nicht anders beantworten als damals. 
Gestern habe ich mir DVD's bestellt. Nicht nur weil jetzt der Herbst kommt und ich nichts mehr liebe als am Nachmittag eine Tasse Tee bei einem guten Film zu trinken. Vor allem sind es Filme die mir in den Kommentaren angeraten wurden und die sicherlich in vielerlei Hinsicht prägend sind, nicht nur in modischer Hinsicht. Vielleicht kommen sie schon morgen, dann werde ich Ihnen in den nächsten Tagen einen oder mehrere Posts widmen. 
Seit mehr als einem Jahr gibt es nun keine neuen Posts mehr bei Mr. Peacock, ich vermisse sie sehr. Wenige Blogs habe mich inspiriert und mir auch so viel Spass bei lesen bereitet!
Richard Haines habe ich ungefähr zur gleichen Zeit entdeckt und war gleich begeistert von seinen 'Strichmännchen'. Mittlerweile illustriert er sehr erfolgreich für alle möglichen Magazine, damals aber war er noch unbekannt, vor allem in Deutschland. Ich schrieb du Zeit noch nebenbei für The Junction und zeigte vielleicht zum ersten Mal eine seiner Zeichnungen auf einem deutschen Blog. 
Auch bei Richard schaue ich nur noch selten vorbei. Seine Auftragsarbeiten finde ich weit weniger interessant als seine Straßenszenen vor ein paar Jahren.

2011/09/26

Möbel Mit Charakter...


Mein Großvater und mein Vater waren Blockflötenbauer, habe ich das schon mal geschrieben? Wie dem auch sei, natürlich gab es da auch eine dazugehörige Werkstatt mit Drehbänken und allen anderen Sachen, die sonst noch dazugehören. Da standen auch die Hocker rum, wie sie im obrigen Bild zu sehen sind. 
Der Hamburger Laden PLY hat sich auf Vintagemöbel spezialisiert und bietet neben den Designklassikern auch Dinge an, die wirklich ein Leben hinter sich haben. Fabrikschränke und eben solche Hocker kann man da finden, aber auch tolle Lampen.

Milano Woman FS-2012: Femininity...


Die italienischen Designer scheinen sich nicht nur dahingehend abgesprochen zu haben, dass Frau im nächsten Sommer Bauch zeigen soll, sondern auch, dass einen lange nicht so stark zu Schau gestellte Weiblichkeit im Vordergrund steht. Selbst Consuelo Castiglioni betonte bei Marni die Taille durch Cut-Outs; eher ungewöhnlich für die Marke so auf Figur zu gehen.
Natürlich war der Frauentyp unterschiedlich. Es gibt Flappergirls im Stil der 1920-er Jahre (Gucci und Etro) oder rassige Italienerinnen à la Sophia Loren. Vor allem die Kollektion von Dolce & Gabbana ist dafür ein gutes Beispiel. Die Gemüse-Prints und die Nudelohrringe sind eine ironischen Fortführung dessen, was wir schon im vergangenen Sommer bei Prada und Stella McCartney gesehen haben. Allerdings mit viel mehr Lebenslust zelebriert. 
Besonders herausstechend sind die mädchenhaft reinen Kleider bei Jil Sander. Tellerröcke zu kleinen Pullover sind in der Kollektion genauso zu finden, wie hochgeschlossene Blusen mit züchtigen Kragen. Es sind die braven Schwestern der Louis Vuitton'schen Domina. 
Sollte dieser Trend wirklich so schnell auf der Straße ankommen, wird es ein äusserst eleganter Sommer mit schwingenden Röcken und Sanduhr-Silhouetten. Ganz so wie in den italienischen Komödien der späten 1960-er Jahre.

Marni

2011/09/25

Bilder Die Geschichten Erzählen...


Diane Keaton ist nicht nur eine der interessantesten Schauspielerinnen Amerikas, sondern auch fotobegeistert. In den 1980-er wurde ihr ein Archiv mit über 20.000 Negativen angeboten, das sie, ohne genau zu wissen um was es sich handelte, sofort kaufte. Es stellte sich heraus, dass sie einen wahren Schatz in den Händen hielt. 
Bill Wood dokumentierte das Leben des amerikanischen Mittelstandes in den Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Begeisterung für Technik, aber auch der Alltag und die Wünsche der Menschen spiegelt sich in den Bildern wieder. Sie sind bilden den 'amerikanischen Traum' ab.
Bei Steidl wurden die besten Bilder in einem schönen Band zusammengefasst. 'Bill Woods Business' ist ein Zeitdokument, und eine Reise in eine andere Welt. Das Vorwort stammt von Diane Keaton.


Milano Woman FS-2012: Bauchfrei...


Gwyneth Paltrow war ein Omen und Ausblick auf den Sommer 2012, als sie bauchfrei bei den Emmy Awards erschien. Ihr Pucci Look war nicht nur eine Vorschau auf diese Kollektion, sondern auch andere italienische Label versetzen uns zurück in den 1990-er Jahre. 
Die Looks selbst sind ganz unterschiedlich. Es gibt zwar auch Hippie-Style mit Hüfthosen wie bei Roberto Cavalli, meist aber sind es Tops mit Trägern oder Carmen-Ausschnitten, die zu taillenhohen, ausgestellten Röcken getragen werden sollen. Ob nun Maxi wie bei Pucci oder knielang (Albino und Blumarine) ist dabei nebensächlich. Hauptsache es ist verspielt und bisweilen sogar romantisch. Eine Ausnahme bildet Jil Sander. Da ist es ein eckiger Ausschnitt, der bis fast zum Bauchnabel reicht und deshalb hier auch als bauchfrei eingeordnet wird. 
Ja, was bedeutet das nun für die Damen? Am besten ein Abo im Fitnessstudio machen und schon jetzt beginnen den Bauch in Form zu bringen! Die Zeit sackiger Kleider scheint sich dem Ende zuzuneigen und die Figur steht wieder im Vordergrund. Verstecken lässt sich da wenig. (Hier gleich ein paar Übungen für Zuhause.)

Pucci

How To Look Like Paul 'Fred' Varjak...


Nicht nur Holly Golightly ist eine Stilikone, auch ihr männlicher Partner Paul 'Fred' Varjak, gespielt von George Peppard, überzeugt durch einen wunderbaren und beachtenswerten Look. Er sieht aus wie die Jungs in Mad Men, und sicherlich hat man sich da auch Anregungen geholt.

2011/09/24

Tribute To Bambi: Do / Don't...


Alles bei Tribute to Bambi drehte sich um den Sohn bei Michael Jackson. Hier nicht, hier geht's um die Kleider der Frauen. Bei Facebook habe ich Esther Seibt in einen tollen roten Kleid entdeckt. Länge und Schnitt sind super, es erinnert mich an Halston und seine Kleider in den späten 1970-ern. Toller Look!

Versace Vs. Prada...


Versace mit Prada zu vergleichen ist eigentlich Blasphemie. Versace steht für übercoole Sexyness, die von Zeit zu Zeit auch gerne die Grenzen zum vulgären überschreitet. Oder zumindest meist haarscharf daran vorbei schrabbt. Prada ist intellektuell und tiefgründig, oder zumindest möchte die Marke so verstanden werden. Frau Prada gleicht im Gegensatz zu Frau Versace immer einer Hochschulprofessorin für Politikwissenschaften, und scheint sich nur versehentlich auf den Laufsteg verlaufen zu haben. 
In dieser Saison aber scheinen sich die beiden doch näher zu sein, als man dies eigentlich erwarten würde. Sie haben den gleich Typ Frau vor Augen gehabt und manche Looks unterscheiden sich nur in Nuancen. Natürlich ist es bei Versace ein Bustier, das die Brust hervorhebt, während Prada ein lockerers Bandeautop zum hüfthohen Pencilskirt kombiniert. Beide aber setzen auf einen gleiche Silhouette und auf bauchfrei, das haben wir lange nicht so gesehen. 
Nachfolgend nun noch weitere Beispiele dafür, wie gleich sich die beiden Kollektion doch sein können. Und gleichzeitig wie unterschiedlich trotzdem das Frauenbild ist.

2011/09/23

Um Den Hals Warm Zu Halten...


Und auch den Hals gilt es zu wärmen, denn eine Erkältung ist gerade bei dem Wetter schnell eingefangen. Vor allem große Tücher mag ich selbst gerne, lieber als Schals. Das Headerbild ist das teuerste Stück, ein Tuch von Balmain für 398 €. Die anderen sind etwas günstiger. Alle aber gibt es bei Stylebop.

Woke Up This Morning...


Ich hatte in der vergangenen Nacht einen Traum: Ich habe von mittelblauen Dessertboots mit roter Kunststoffsohle geträumt. Sie standen in meinem Wohnzimmer und ich habe mich daran erfreut. Dann habe ich sie angezogen und mich fertig gemacht um damit rauszugehen. In dem Moment bin ich aufgewacht. Mir wurde bewußt, dass ich meinen Vorsatz in 2011 nichts zu kaufen gebrochen habe. 
Neulich habe ich während der Autofahrt einem Neurowissenschaftler und Psychologen gehört, der das Phänomen des vermeintlichen Alptraumes, also des Aufwachens aus dem Traum heraus, erklärte. Normalerweise träumt man ja jede Nacht und erinnert sich nicht mehr daran. Wenn im Traum aber etwas quer läuft, etwas das diesen als Traum enttarnt, wacht man auf. Mein Hirn hat also analysiert, dass ich diese Schuhe nicht gekauft haben kann und mich somit augenblicklich aus der Illusion gerissen. Ich habe das Nichtkaufen also schon so sehr verinnerlicht, selbst im Traum ist es mir unmöglich Freude durch gekaufte Produkte zu bekommen. Spannend, oder?

Herbstanfang...


Heute ist ganz offiziell Herbstanfang, das ist auch ein guter Zeitpunkt um mal die ersten Handschuhe hier vorzustellen. Bereits gestern Abend war ich mit dem Rad unterwegs und hätte mir ein Paar ungefütterter Handschuhe gewünscht, teilweise hat es besonders an den Händen etwas gezogen.

2011/09/22

LYNN and HORST Im Interview...



'Quality since 2007' steht groß neben dem Titel. Und in der Tat liefert Horst Meier diese in jeden einzelnen Post. LYNN and HORST setzt sich mit Mode auseinander und verortet diese immer in einen gesellschaftlichen Kontext, und vor allem in der Kunst. Vielen Dank an Horst für das Interview.

Was bedeutet Mode für Dich? 
Es klingt vielleicht pathetisch, ist aber tatsächlich ein zentraler Bestandteil der  Auseinandersetzung mit meinem ästhetischen Umfeld. Interessant neben der äußerlichen, sehr attraktiven Komponente, ist aber auch die psychologische Dimension von Mode. Welche Beziehungen stellt sie im kulturellen System her, welche Referenzen werden aufgegriffen, welche emotionalen Bedürfnisse der Gesellschaft gestillt. Mode ist vergänglich und auch darum wahrscheinlich für mich als Existentialist von Bedeutung. Andere setzen sich mit dem Tod auseinander, ich wähle die Kollektionen.

Object Fetish...


Prada hat mit dem Pailletten besetzten Mehrjungfrauenkleidern wieder einen Coup gelandet, kein Magazin kommt umhin genau diesen Look zu zeigen. Dazu gab es Kappen und Kragen aus einem fusseligen Plüsch.
Showstudio hat nun einen Imagefilm gedreht, den ich heute morgen bei Blica entdeckt habe. Das Model Raquel Zimmermann läuft in einem der Showlooks durch das Londoner Kaufhaus Selfridges und sticht nicht nur durch ihre Größe aus der Masse 'normaler' Kunden heraus. Dem gegenüber wird sie immer wieder nackt gezeigt, einzig die Kappe bleibt ihr.
Was mir jedoch sofort aufgefallen ist sind die schwarzen Pumps von Christian Louboutin. Die trägt das Model in den Nacktszenen. Die rote Sohle leuchtet, die schmalen, sexy Pumps lassen Zimmermann zu einer von Newton's Big Nudes werden. Sie wirkt trotz fehlender Kleidung stark und selbstbewußt.

Mode Im Film: Sex And The City...


Das Thema des heutigen Vortrags ist sehr weit gefasst, könnte aber durchaus interessant werden. Es geht noch einmal um Mode im Film, diesmal um 'Sex and the City'. Nicht ganz klar ist, ob es sich um den ersten oder den zweiten Teil dreht. Denn obwohl in beidem die Mode nicht unwesentlich war, hatte sie doch einen unterschiedlichen Stellenwert. Im ersten Teil unterstützte sie meiner nach die Handlung, im zweiten Teile ersetzte sie diese. Oder handelt es sich gar um die Serie? Ich bin gespannt!
Der Vortrag ist Teil der Ausstellung 'Visions&Fahion' und wird noch einmal von Hildegard Ringena gehalten.

Ort: Vortragssaal Kulturforum
Zeit: 19:00 Uhr

Bildquelle

Und so wars: Nun, es war gar nicht so einfach innerhalb Berlins von A nach B zu kommen. Vor allem wenn es darum ging den Tiergarten und die große Magistrale zwischen Brandenburger Tor und Ernst-Reuter-Platz queren, was unumgänglich war um von Zuhause zum Kulturforum zu kommen.

2011/09/21

Blica Im Interview...



Anne Feldcamp und der von ihr gemachte Blog 'Blica' gehören zu den Glanzlichtern in der Blogosphäre. Die Betrachtung von Mode und deren Einordnung in einen gesellschaftlichen Kontext findet in so gelungener Form kaum anderswo statt. 
Sie war nun so nett ein paar Fragen zu Mode im allgemeinen und zu Blogs ganz speziell zu beantworten. Ich danke ihr sehr für das nachfolgende Interview.

Seit wann bloggst du regelmässig? Und wie kamst du dazu?
Ich blogge seit Anfang 2008 – mein Blog entstand nach meinem Umzug nach Wien als Privatblog, das eigentlich niemanden interessiert hat. Erst so langsam habe ich entdeckt, dass da auch noch andere über Mode bloggen und so eröffnete sich für mich so langsam die wunderbare Welt der Modeblogs. 

Welchen Stellenwert hat Mode für Dich?
Ich habe in der Schule immer meine Mitschülerinnen in ihren damals angesagten Levis501- bewundert. Faszinierenderweise waren das nämlich auch die, die die Jungs abbekamen. Was ich daraus gelernt habe: Mit Kleidung kann man einfach verdammt gut tricksen. Ich habe dann gleich mal modisch rebelliert gegen die 501 und die damit einhergehenden Kleidungskonventionen. Das sah zwar ziemlich scheiße aus, war aber wohl wichtig und auch richtig. Kurz gesagt: Mit 15 wäre ein Modeblog für mich undenkbar gewesen. Die Mode an sich hat mich jedoch nie mehr so richtig losgelassen, auch wenn sich meine Leidenschaft jetzt nicht unbedingt in einem Kleiderschrein à la Anna dello Russo niederschlägt. Denn eines habe ich gelernt: Modische Improvisation ist alles.

London Men FS-2012: Acne...


Ja ja, eigentlich will keiner mehr irgendwas von Acne sehen oder hören. Kein anderes Label wird immer wieder so gehyped, rattert die Blogs rauf und runter. Wahrscheinlich aber weil es eines der wenigen Labels ist, das auch greifbar ist, weils im Vergleich zu vielen anderen Sachen einfach erschwinglich ist. Aber hey, trotzdem muss nun dieser Post sein, also Augen zu und durch.

West Hollywood Nun Pelzfreie Zone...


So oder so ähnlich wird Anna Wintour wohl schauen, wenn sie hört, dass West Hollywood nun pelzfrei wird. Ja, es klingt ein bisschen nach Utopie. Aber in der Tat hat der Stadtrat nun abgestimmt und kam eben genau zu folgenden Ergebnis: In West Hollywood dürfen von Juli 2012 an keine Pelze oder Teile mit Pelzbesatz mehr verkauft werden. Ausgenommen sind Möbel mit Pelz, was aber auch schon aus ästhetischer Sicht verboten gehört, und Vintagestücke, weil ja da das Tier ja schon tot war.
Meiner Meinung nach ist das eine super Sache, weil man weder in West Hollywood noch in den hiesigen Breitengraden Pelz braucht um sich zu wärmen. Und ganz allgemein gewinne auch ich immer mehr die Einsicht, dass es keine Pelze braucht. Mehr dazu bei The Hollywood Reporter.

Bild von hier

2011/09/20

Ledernes Fürs iPad...


Etui's fürs iPad sind ein wichtiger Markt geworden und fehlen in keiner Accessoire-Kollektion. Viele dieser Teile sind teurer als das, was sie schützen sollen und benötigen fast selbst noch eine Hölle gegen Kratzer auf dem edlen Leder.
Letzte Woche entdeckte ich einen neuen Schreibwarenladen. 'Schoene Schreibwaren' auf dem Weinbergsweg bietet nicht nur die von mir sehr geliebten KaWeCo-Stifte an, sondern auch eine kleine Auswahl an ledernen Gebrauchsutensilien. Unter anderem findet man dort sehr schöne iPad-Taschen der in Berlin ansässigen Firma Papoutsi.

Traumjob...


Manchmal durchstreift man diese Jobangebotsseiten und glaubt doch tatsächlich eine dieser Perlen vor sich zu haben, die es nur äusserst selten zu finden gibt. Letzte Woche war dem so. Und man, klang das toll: Ein noch recht neuer Online-Shop sucht einen Designer Scout, der natürlich nicht nur kommunikativ und gut vernetzt ist, sondern auch zielorientiert und sich mit Fashion auskennt. Das  dann auch in Englisch geschrieben, klingt ja besser und internationaler. 
Zum Jobprofil des Designer Scouts gehört es laut Anzeige neue Labels ausfindig zu machen und diese für den Shop zu gewinnen. Insgesamt hat man natürlich einen sehr hohen Anspruch, legt Wert auf Individualität und Qualität. Kennen wir, haben wir schon tausendmal gelesen. Die oben genannten Schlagworte habe ich ja verinnerlicht, die Bewerbung war also schnell geschrieben. Heute bekam ich dann folgende Antwort: 
Hello,
thank you for your CV and your application, we really liked it.
Now, we want to get to know, if you got the right understanding regarding the style of XXX.
We got a little challenge for you:
- Please name 3 labels from Europe (for applicants from the USA – 3 labels from the United States) which are suitable with XXX.
- What is characteristic for the labels?
- Why did you choose these 3 labels?
You just have to write a few words for each point so that we can get an impression of your work.
We are really looking forward to see your results.
Kind regards,
XXX and the Team of XXX.

Very French...


Carven war in den vergangenen Saisons einer der Favoriten vieler junger Frauen. Nun gibt es auch Mode für Männer.

2011/09/19

London Woman FS-2012: Burberry Prorsum...


Immerhin 35% meiner Leser sind weiblich, also Leserinnen. Es gilt auch diese Zielgruppe zu bedenken und womit ginge dies besser als mit der Wecken von Einkaufsgelüsten. Burberry Prorsum macht es seinen Kunden, sowohl den weiblichen wie männlichen, einfach das Kleiderbudget überzustrapazieren. Man kann es schon als gelungenen Schachzug bezeichnen, dass sie noch immer die Einzigen sind, deren Sachen man direkt vom Laufsteg weg kaufen kann und dann schon im Herbst ein neues, frisches Runwaytail im Schrank hängen hat.

160 Jahre Bally...


Bally steht für Handwerk, für die klassische Eleganz perfekter Schuhe. In diesem Jahr feiert das Schweizer Unternehmen seinen 160 Geburtstag.

Mit Dem Maharajas' Express Durch Indien...


Ich bin kein sehr reisefreudiger Mensch, beziehungsweise bin ich ungern unterwegs. Eine achttägige Zugreise durch Indien wäre trotzdem ein Traum, den irgendwann noch in die Tat umzusetzen gilt. 
Eine der luxuriösesten Möglichkeiten diese Reise anzutreten ist die Fahrt mit dem Maharajas' Express. Insgesamt hat man die Wahl zwischen vier verschiedenen Routen, jede davon dauert 8 Tage. 'Princely India', 'Royal India', 'Classical India' und 'Royal Sojourn' sind die klingenden Namen unter denen die verschiedenen Packages firmieren. Ausgangspunkt ist Dehli oder Mumbai und je nach Reise geht es dann nach Jaipur, Jodhpur oder Udaipur. Immer aber sind es Orte, die ein vergangenes Indien mit all seinen Palästen auferstehen lassen und den Reisenden mitnehmen um diesen Traum zu erleben.

Ein Leben Mit Düften: Kathrin Feldmann...


Mit einer neuen Serie über Düfte startet die neue Woche. Doch statt Männern, die über ihre Lieblingsdüfte schreiben, erzählen nun Frauen von ihren Erinnerungen in Zusammenhang mit Duft.
Den Anfang macht Kathrin Feldmann. Mit ihrem Label 'Stilgeist' hat sie sich hochwertigen Schmuckstücken verschrieben. 
"Meine Erinnerung an Männerdüfte beginnt mit den Parfüms meines Vaters: Fahrenheit von Dior und später Allure pour Homme von Chanel (trägt er bis heute). Es sind Düfte mit Ecken und Kanten- ausdrucksstark und selbstbewusst.

2011/09/18

Vanessa Hegelmaier Für Hervé Legér By Max Azria...


Gladiatorensandalen und die immer wieder typischen Bandangenkleider zeichnen die Kollektion von Max Azria für Hervé Legér aus und machen die Models zu Amanzonenkriegerinnen. Eine davon ist Vanessa Hegemaier. Das gefällt mir!


Via Style.com und Vogue

Wahlwerbung...


Viel Medium und wenig Botschaft, so könnte man wohl die bevorstehende Abgeordnetenhauswahl in Berlin treffend beschreiben. Die Stadt ist vollgeplastert mit Parolen, die vor allem eines gemeinsam haben: Sie sagen nichts aus. Wenn also soll man wählen, wenn alles nur schwammig wirkt und die einzigen, die mit Parolen aufwarten garantiert die sind, die politisch nicht tragbar sind.

2011/09/17

Oh Boy...


Franco Deleo hat eine schöne Serie für East Village Boys fotografiert. Ein paar davon gibt es heute zur Nacht, das hatten wir hier ja schon lange nicht...

New York Woman FS-2012: Some Stuff...


Ich habe lange überlegt, ob ich nicht auch für die Frauen Bilder von den New Yorker Schauen poste. Da es aber zum einen so viele sind und zum anderen sich hier ja eher um Männer drehen soll, habe ich ein paar Looks skizziert. Keinesfalls handelt es sich um bei der Auswahl um die besten Kollektion, eher sind wild herausgegriffene Looks. Und natürlich stand auch im Vordergrund wie leicht sie sich zu Papier bringen lassen, ich kann eindeutig besser Klamotten zeichnen als Körper.

DIY: Real / Fake...


Vor circa acht Jahren habe ich mir mal diese Messanger Bag von 'Louis Vuitton' bei Ebay gekauft. Von Anfang an war mir das Teil aber irgendwie unangenehm, weil es eben immer den Nachgeschmack des gefakten hatte. Die Tasche wegschmeißen ging irgendwie auch nicht, also stand sie die letzten circa acht Jahre als Staubfänger in der Ecke. 

2011/09/16

New York Men FS-2012: Yigal Azrouel...


Die hohen lila Stiefel haben es mir angetan, deshalb auch gleich vier Looks bei denen sie Bestandteil sind. Natürlich gibt's die auch in Schwarz...

Berlinische Galerie Zeigt Rapport Von J.Mayer H...


Raumhoch erstreckt sich ein Muster, dass man sonst eher winzig klein aus dem Inneren von Briefumschlägen kennt. Auf Teppiche wurden die Muster gebannt und in den Raum installiert. Die Ausstellung ist noch bis zum 09. April 2011 zu sehen.